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Popper werden bisher selten zum Meerforellen-Fischen benutzt; Hechtangler und Fliegenfischer, die in tropischen und subtropischen Gewässern z. B. auf Blue-Fish angeln, wissen wie aufregend Popper-Fischen ist. Mit kurzen ruckartigen Einholbewegungen gibt es Blasen und Schallwellen, die einen wesentlich größeren Köder vorspiegeln. Z. B. beim Nachtfischen ist ein Popper ein gutes Mittel, auch Fische aus größerer Entfernung anzulocken.
Bindehinweise: Popper sind eigentlich leicht zu bindende Fliegen. Körper, Schwanz und andere Bestandteile werden wie bei anderen Fliegen eingebunden; es muss allerdings Platz für den Schaumkopf gelassen werden. Also zunächst die Fliege binden und für den Kopf ein sicheres Unterfutter binden. In den Schaumkopf (vorgeformt oder selbst aus Schaum oder Kork gemacht) wird ein Schlitz für den Hakenschenkel geschnitten. Fünf-Minuten-Epoxi wird zum Kleben angerührt, der Hakenschenkel eingestrichen und der Kopf aufgeklebt. Mit dem restlichen Kleber den Kopf lackieren; so gibt es eine gute Basis für die nachfolgende Lackierung und der Kopf wird haltbarer. Dann noch lackieren und zum Abschluss noch die Augen aufkleben, die praktisch unverwüstlich sind, wenn sie noch mit Epoxi überzogen werden.
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